Herbstausfahrt – 100 Kilometer, drei Rückwärtsgänge und ein Café als Ziel

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Start war am Flughafen Braunschweig – eigentlich die perfekte Voraussetzung für eine zügige Ausfahrt. Eigentlich.

Rund 100 Kilometer durch die Südheide, überwiegend im Landkreis Gifhorn, standen auf dem Programm. Dank mehrerer nicht eingeplanter Umleitungen wurde daraus allerdings eine kleine Orientierungsprüfung: Vorwärts kamen wir nicht immer weiter, also musste der Rückwärtsgang zeigen, was er kann. So wurde aus der geplanten Rundfahrt kurzerhand eine Wendeveranstaltung mit touristischem Anspruch.

Nach gut 2,5 Stunden erreichten wir schließlich das Otterzentrum Hankensbüttel – vermutlich nicht ganz auf dem ursprünglich vorgesehenen Weg, aber immerhin mit allen Fahrzeugen und Insassen. Dort folgte zunächst der wichtigste Programmpunkt: der Sanitärbereich. Danach stärkte sich die Mannschaft im Wintergarten mit Mittagessen aus der Systemgastronomie.

Anschließend ging es zu Fuß durchs Gelände. Otter, Iltis, Frettchen, Dachs & Co. wurden gefüttert und fachkundig vorgestellt. Dabei zeigte sich: Zwischen Wildtier und Oldtimerfahrer gibt es erstaunliche Parallelen – beide brauchen Pflege, gutes Futter und reagieren auf ungewohnte Geräusche gelegentlich mit leichter Nervosität.

Das Wetter blieb trocken – zumindest von oben – und bescherte uns einen informativen Nachmittag.

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Zum krönenden Abschluss ging es natürlich noch ins Café nach Sprakensehl. Denn bei einer ASOC-Ausfahrt gilt: Wenn die Route schon nicht stimmt, muss wenigstens die Kuchenauswahl passen.

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Frisch gestärkt traten alle am späten Nachmittag auf individuellen Wegen die Heimreise an. Diesmal hoffentlich überwiegend vorwärts – wobei der eigentliche Orientierungstest ja erst beim Verlassen des Cafés begann.

Danke an alle Mitfahrer! Bis zum nächsten Mal – mit weniger Umleitungen, mehr Vorwärtsfahrt und einem Café, das garantiert wieder auf der Route liegt.

Bobby Consbruch-Sattler