Archiv 2023
Grünkohlessen
Am 19. Februar trafen sich im Landgasthof Heidekrug in Radenbeck 20 ASOC Mitglieder zu einem Grünkohlschmaus.
Treffpunkt war die Shell-Tankstelle in Lehre und alle Teilnehmer waren äußerst pünktlich vor Ort.
Bei wunderbarem Wetter (Sonnenschein pur) fuhren wir über kleine Sträßchen und Umwege zum Landgasthof.
Es wurde viel und angeregt geschwatzt und 2 ½ Std später verließen wir die gastfreundliche Stätte.
Bobby Consbruch-Sattler
Preiskegeln
Am 13. April 2023 wurde um 19 Uhr zum Preiskegeln in den Adriaric Grill nach Volkmarode geladen.
12 Personen an der Zahl kamen alle gut gelaunt und voller Energie dort an.
Es gab jeweils eine Scheren- und Bohlebahn. Jeder Teilnehmer hatte zwei Mal je 10 Würfe auf der jeweiligen Bahn.
Es wurde gejohlt und angefeuert, zwischendurch gut gegessen, um dem Alkohol Paroli zu bieten.
Letztendlich kam es für den 3. Platz zum Stechen, da es 4 TN mit Gleichstand gab. Bis zu Letzt äußerst spannend. Uwe hatte mit 2x „Alle Neune“ den Kegeln den Garaus gemacht.
Zu guter Letzt war die Platzverteilung wie folgt:
- Karin Asche
- Uwe Sattler
- Erhard Woldt
- Elvira Woldt
- Pumpenkönigin: Karin Sieverling
Jeder Gewinner erhielt eine kleine Aufmerksamkeit vom Club und die gespendeten Runden von Asche, Sattler und Sieverling sowie 2 Runden vom Wirt wurden mit durstiger Kehle angenommen.
Gegen 22.15 Uhr löste sich die Gesellschaft lachend und bester Laune auf, mit dem Versprechen auf ein nächstes Mal. „Gut Holz“
Bobby Consbruch-Sattler
Statement des ADAC zur Forderung des Bundesrechnungshofes die Regeln für das pauschal besteuerte H-Kennzeichen zu verschärfen
Das bekräftigt der Mobilitätsclub auch nach der Stellungnahme des Bundesrechnungshofes, in der dieser die Steuervergünstigung kritisiert hatte, weil Oldtimer häufig als Alltagsfahrzeuge genutzt würden.
„Für den ADAC ist die Stellungnahme des Bundesrechnungshofes und sind die Aussagen zur Alltagsnutzung nicht nachvollziehbar“, sagt ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand.
Nach Angaben des ADAC ist aktuell etwa 1 Prozent des gesamten Kfz-Bestandes in Deutschland als historisches Fahrzeug zugelassen und mit einer durchschnittlichen Jahreslaufleistung von rund 1.600 km machen Oldtimer zwischen 0,1 und 0,2 Prozent der gesamten Laufleistung aller Fahrzeuge aus.
Die geringen Laufleistungen von Oldtimer-Fahrzeugen wurden in einer aktuellen Studie vom Marktforschungsinstitut BBE belegt und darüber hinaus auch eine klare Abgrenzung von Alltags-Oldtimern generiert, die zwar mindestens 30 Jahre alt sind aber zwei- bis dreimal so hohe Laufleistungen aufweisen und über kein H-Kennzeichen verfügen.
Die geringen Laufleistungen von Oldtimer-Fahrzeugen mit H-Kennzeichen werden auch von den Daten der Technischen Überwachungsorganisationen erfasst und bestätigen diese.
"Der Einheitssteuersatz für Oldtimer ist also keine Bevorzugung, sondern eine der geringen Laufleistung angemessene Regelung", so ADAC Klassik Referent Prof. Dr. Mario Theissen.
Oldtimer-Fahrzeuge müssen in einem erhaltenswürdigen originalgetreuen Zustand sein und hierfür ein Gutachten vorweisen, um das H-Kennzeichen zu erhalten. Im Rahmen der zweijährlichen Hauptuntersuchung müssen diese Eigenschaften immer nachgewiesen werden.
Zudem stellt die Versicherungsbranche sicher, dass Oldtimer mit hohen Fahrleistungen nicht in den Genuss günstiger Versicherungsprämien kommen. Die geringen Schadenquoten bei Oldtimern belegen auch den insgesamt geringen alltäglichen Gebrauch dieser Fahrzeuge.
Zusätzlich generiert das Oldtimer-Hobby mehrere Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Eine Erhöhung der Kfz-Besteuerung würde das Hobby unnötig verteuern und diesem Wirtschaftszweig mehr schaden als das Mehreinnahmen bei der Kfz-Steuer generiert werden können. Zusätzlich würden Oldtimerveranstaltungen und -rallyes, die oftmals mit Auslandsreisen der Eigentümer verbunden seien, auf die Wirtschaftsleistung der Tourismusbranche einzahlen.
Rüsselsheimer Klassikertreffen an den Opelvillen abgesagt und Änderung bei der Oldtimer-Besteuerung angekündigt - Grüne Sachunkunde führt erneut zu anlassloser Verbotspolitik
„Die offensichtliche Sachunkunde der Grünen trifft in diesen Tagen mehrfach die Oldtimerszene und führt zur typischen und anlasslosen grünen Verbotspolitik. Die Maßnahmen sind rein ideologischer Natur, um grüne Vorstellungen durchzusetzen.
In Rüsselsheim wird das rechtzeitig vom Rüsselsheimer Magistrat beschlossene und in diesem Jahr erstmals nach Corona wieder am traditionellen Standort, auf den Rüsselsheimer Mainwiesen und im Verna-Park, genehmigte traditionelle Klassikertreffen kurzfristig abgesagt. Verantwortlich dafür ist das Regierungspräsidium Darmstadt, das als Obere Naturschutzbehörde unter Leitung der grünen Regierungspräsidentin Lindscheid, kurzfristig ein Nutzungsverbot der Rüsselsheimer Mainwiesen verhängte und damit den Beschluss des Rüsselsheimer Magistrats kippte. Damit trifft der grüne, rein ideologische geführte Kampf gegen das Auto, ein erfolgreiches und über Jahrzehnte stattfindendes Oldtimertreffen am historischen Opel-Standort rund um die Opel-Villen. Dieses Klassikertreffen zieht jährlich nicht nur tausende historische Fahrzeuge aus Deutschland und den Nachbarländern an, sondern hätte auch an diesem Wochenende zahlreiche Menschen und Familien begeistert. Der durch Corona besonders gebeutelten Hotel- und Gastronomiebranche geht in Rüsselsheim und Umgebung eine wichtige Einnahmequelle verloren.
Ein grüner Finanzpolitiker hat in diesen Tagen eine Initiative zur Beschränkung der Oldtimer-Besteuerung angekündigt und sich auf den fehlerhaften Bericht des Bundesrechnungshofes bezogen. Von einem Finanzpolitiker erwarte ich, dass er die Fakten und Ausführungen, vor allem im Bereich der Besteuerung, auf Plausibilität prüft. Dabei wäre schnell aufgefallen, dass die Ausführungen des Berichts nicht belastbar sind. Ein in der Presse vom Kollegen angeführtes Beispiel verdeutlicht die Kenntnislosigkeit in diesem Kontext. Das verwendete Beispiel eines durchschnittlichen und damals handelsüblichen 93er Volkswagen Passat wird in der regulären Fahrzeugbesteuerung sogar günstiger besteuert als mit dem Pauschalbetrag bei einer Zulassung mittels H-Kennzeichen.
Diese Entwicklung und Aussagen machen mich fassungslos und zeigen, dass es den Grünen einzig um die konsequente Durchsetzung eigener Vorstellungen geht, ohne anderer Auffassungen zu würdigen.“
Carsten Müller
Mitglied des Deutschen Bundestages
Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rechtsausschuss
Wochenende in Eisenach
Was kann man an Pfingsten unternehmen? Eine Radtour durchs Braunschweiger Land? Eine Wanderung im Elm? Oder gar ein geselliger Grillabend mit Freunden?
Warum nicht mal etwas anderes wie Automobilbau, Luther, Bach und noch mehr Geschichte in sich aufsaugen?
Ein kleiner Kreis von 16 Clubmitglieder starteten am frühen Freitagmorgen in Weferlingen Richtung Thüringen.
Aufgeteilt in zwei Mercedes Vans genossen wir alle die Fahrt über die unzähligen Landstraßen entlang des Ostharzes nach Eisenach, der Stadt von Sebastian Bach.
Unsere Reiseleiter Bobby und Uwe hatten an alles gedacht. Sogar bei der umfangreichen Verpflegung von herzhaft, gesundem bis süßes kamen jeder auf seine Kosten.
Automobilbau, Luther, Bach und mehr Geschichte
Am frühen Mittag erreichten wir Eisenach und steuerten zuerst das Museum der
Mit einer Vielzahl an Modellen aller hier produzierten Fahrzeuge wurde die Geschichte der AWE sehr gut präsentiert.
Nachdem wir im Hotel Sophienhof eingecheckt haben, stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen. Es war schwer, aus dem leckeren Angebot von Erdbeer-, Mango- und Sacher-Torte auszuwählen.
Aufgetankt mit neuer Energie empfing uns die Stadtführerin Sandra, die mit ihrer lebendigen Art uns die Geschichte von Eisenach näher brachte.
Über die Landesgrenzen hinweg bekannte Landesfürstin Elisabeth wirkte in der Stadt für die Armen und Kranken. Leider genügte die Zeit nicht, um uns noch mehr an Historie näher zu bringen, da der nächste Programmpunkt auf uns wartete.
Gemütlich per Pedes schlenderten wir zum Eisenacher Hof mit seinen mittelalterlichen Lutherstuben.
Unser Abendessen mit Lätzchen, Bier aus Tonkrügen und schlürfenden Suppe – in Ermangelung von Löffeln – war ein Luthermahl das kulinarische Highlight des Tages.
Neben Backwerk mit cremigem Streich, Erlesenem aus dem Garten der Kräuterhexe, Fleisch auf dem Spieß und Thüringer Bratwurst bis zum flambierten Obst wurden wir gut mittelalterlich verwöhnt.
Den Abschluss fand der eine oder andere den Tag resümierend an der Hotelbar.
Vier Ringe und noch mehr Geschichte
Um in ein weiteres Kapitel automobiler Geschichte einzutauchen fuhren wir nach Zwickau. Dafür mussten wir früh aufstehen und wurden mit einem sensationellen Museum belohnt.
Das August Horch Museum zeigt nicht nur die Anfänge besonderer, exklusiver Ingenieurskunst der Horch Automobilwerke, sondern auch die daraus entstandene Fusion der Auto-Union aus den Marken Horch, Audi, DKW und Wanderer.
So entstanden die vier Ringe des heutigen Audi-Emblems.
Am Anfang waren wir stutzig, wofür wir zwei Stunden Zeit hatten. Wir haben viel über die Entstehung bis 1932 erfahren.
Spätestens als wir in der zweiten Abteilung des Museums „Ab 1932 bis zur Gegenwart“ stießen wir auf die Nachkriegs-Geschichte des Zwickauer Automobilbaus. Diese war geprägt vom DDR-Auto Nr. 1, dem Trabant – kurz Trabbi genannt. Die Ära nach dem Mauerfall mit dem neuen Eigentümer Volkswagen kam nicht zu kurz.
Nachdem unsere Gehirne mit diesem Wissen gefüllt waren, meldeten sich unsere Mägen und wir genossen Kaffee und Kuchen im Museums-Restaurant.
Die Geschichte der Stadt Zwickau besteht nicht nur aus dem Automobilbau. In der 900-jährigen Historie ist so vieles mehr auch passiert.
Die Stadtführung wurde aus Zeitgründen mit unseren Vans gemacht. Zwei Fremdenführerin zeigt uns die Stadt von Robert Schumann und Max Pechstein.
Voll mit den vielen Eindrücken kehrten wir zurück nach Eisenach.
Die Fahrt wurde intensiv belebt durch die Bundesliga-Konferenz des MDR. Dortmund gelang es nicht, seinen Vorsprung am letzten Spieltag zu verteidigen und somit wurde zum 11. Mal in Folge der FC Bayern München Deutsche Meister.
Weitere sportliche Highlights waren der WM-Finaleinzug der deutschen Eishockey-Mannschaft und der Bundesliga-Sieg der New Yorker Lions.
Das Abendessen genossen wir in unserm Hotel in Form eines 3-Gänge-Menüs mit Schweinefilets und Spargel oder Lachs und Garnelen. Das aktuelle In-Getränk Aperol Spritz begleitete uns beim Absacker im Kaminzimmer der Hotelbar.
Wartburg und Adieu
Etwas ruhiger als gestern starteten wir in den Tag. Nach dem Genuss des reichhaltigen Frühstücks-Büffets und dem Auschecken fuhren wir hoch zur Wartburg, der weltweit bekannten Burg im Zusammenhang mit Martin Luther und der Landgräfin Elisabeth von Thüringer, der späteren heiligen St. Elisabeth. Das zeigte uns die vielen unterschiedlichen Besucher wie Japaner, Italiener und Franzosen.
Eine recht nüchterne mit vielen Zahlen, Daten und Fakten bestückte Führung brachte uns die lange, wechselreiche Geschichte dieser Burg näher.
Mit einem Gruppenbild vor der Wartburg läuteten wir den Rückweg ein.
Eigentlich wollten wir noch eine Thüringer Bratwurst unterhalb der Burg genießen, aber leider konnten wir beim Stand nicht halten. Der zweite Versuch in der Innenstadt scheiterte daran, dass der bekannteste Griller der Stadt Ruhetag hatte.
Die Rückfahrt verlief etwas zügiger, da wir die deutsche Ingenieurskunst namens Autobahn nutzen.
Ein abwechslungsreiches Wochenende lag hinter uns, Petrus hat es mit uns gut gemeint und mit jeder Menge Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verwöhnt.
Die Teilnehmer Marion und Martin, Elvira und Erhardt, Christa und Norbert, Ingrid und Karl-Meinhard, Dietrich, Horst, Karin, Karin, Klaus sowie Marietta sagen Danke bei unseren Reiseguides Bobby und Uwe, die diese Tour so wunderbar ausgearbeitet und organisiert hatten.
Martin Röver
Saisonfinale 2023
70 Jahre ASOC Harz/Heide - eigentlich ein Grund zum Feiern im großen Stil eines Balles.
Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzende Ulrich Krämer genossen alle das weihnachtliche Menü mit traditionellem Gänsefleisch.
Ehrungen des ASOC Harz/Heide
Von den vielen Sparten - unter anderem Sport - ist nur noch die Clubtouristik übrig geblieben.
Hier findet jedes Jahr ein Battle zwischen den gleichen Clubmitglieder(innen) statt.
1.
Karin Asche2.
Karin Sieverling und Elvira Woldt (punktgleich)3.
Klaus FelskeAuf diesem Wege dankt der Vorstand des ASOC Harz/Heide allen Clubmitgliedern für Ihre Treue, Hilfe und Teilnahme an den vielen Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr 2023 und wünscht allen alles Gute für 2024.
