Archiv 2016
Harzwanderung
Der Oberharz hatte noch sein Winterkleid mit rund 5 cm dicker Schneedecke an und es war stark bewölkt.
Vom Treffpunkt Gaststätte "Polsterberg Hubhaus" ging es am Dammgraben entlang zum Jägerbleeker Teich. In der dortigen Wanderhütte gab es den beliebten Umtrunk.
Nach der kurzen Pause ging es weiter zum Hirschberg Teich mit Blick auf das Wasserregal, die drei Pfauenteiche und den Ort Clausthal-Zellerfeld. Alle waren zugefroren.
Der Rückweg verlief parallel zum Hubhaus zurück, wo dann auch das Mittagessen eingenommen wurde. Gut gesättigt traten alle am Nachmittag die Heimreise an.
Edda und Klaus Engelhardt
Edda und Klaus Engelhardt
Harz-Heide-Fahrt für Oldtimer 2016
Nach Tagen des Unwetters,
bei dem in Süddeutschland einige Orte von Überschwemmungen heimgesucht wurden, hatten wir hier in unserer Region sehr viel Glück. Die Sonne weckte Teilnehmer und Helfer schon früh und signalisierte allen: ich bin den ganzen Tag für euch da.Nach und nach trudelten die Teilnehmer ein und nach dem erfolgreichen Auffinden seines nach Start-Nummern markierten Parkplatzes, schlenderten sie zur Papierabnahme, um ihre Startunterlagen abzuholen. Danach stärken sich alle von der Anreise bei einem ausgiebigen Frühstück.
Der Start
erfolgte, nachdem der Fahrtleiter Ulrich Krämer alle Teilnehmer und Zuschauer willkommen hieß. Reinhard Manlik präsentierte den Zuschauern jedes Fahrzeug.
Die Mittagspause
fand in Helmstedt auf dem Schützenplatz statt. Zahlreich strömten die Zuschauer herbei, um die historischen Fahrzeugen aus der Nähe und im Stillstand anzusehen.
Im Ziel
in Braunschweig auf dem Altstadtmarkt begrüßten wieder zahlreiche Neugierige die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen. Zu großen Ausfällen ist es diesmal nicht gekommen, so dass alle wohlerhalten ankamen. Jetzt war das Auswertungsteam rund um Martin Röver dran, um die Sieger zu ermitteln.
Bei der Siegerehrung
bedankte sich zunächst der Fahrtleiter Ulrich Krämer bei allen Helfern, die von morgens bis abends für einen reibungslosen und gelungenen Ablauf gesorgt haben. Natürlich durfte ein Dank an die Sponsoren nicht fehlen, ohne deren Engagement so eine Veranstaltung nicht darstellbar wäre.Dann wurden alle Sieger in den einzelnen Klassen geehrt. Zum Schluss erhielten die Gesamtsieger bei den Automobilen und Motorrädern ihre traditionell Siegerkränze umgehängt.
Die Gesamtsieger (mit den Ehrenkränzen von links nach rechts): Anette und Andres Wittorf (Motorräder) sowie Bernd und Mark Schulzik (Automobile)
Als Fazit
gibt es nur eins zusagen: es war eine sehr gelungene Veranstaltung, bei strahlendem Sonnenschein, landschaftlich herrlicher Strecke, keinen Ausfällen, toller Arbeit von allen Helfer und zufriedene Teilnehmer.Text: Martin Röver
Fotos: Marion Röver
14. modeautofrühling
Start war pünktlich am Samstag um 12.30 Uhr durch unseren Vorsitzenden Ulrich Krämer und dem Leiter des Braunschweiger Stadtmarketing Björn Nattermüller, die stilvoll mit dem Fiat 514 aus dem Jahre 1928 auf die Bühne fuhren. Eigentlich sollten die beiden durch unseren Stellvertretenden Vorsitzenden und Organisator Martin Röver mit dem ADAC-Straßenwacht VW Typ 1 (1966) auf die Bühne gefahren werden. Jedoch beim Starten des Buses brach der Zündschlüssel ab und daher wurde schnell das Fahrzeug gewechselt.
Nach der Begrüßung der Zuschauer erfolgte auch gleich die erste Oldtimer-Präsentation durch Ulrich Krämer. Neben seinem Fiat 514 holte er nach und nach einen Ford A Coupé (1930), DKW F5 Meisterklasse (1937) und Daimler Benz 170 VA (1951) auf die Bühne. Die Fahrer erzählten die Historie zu ihren Fahrzeugen und ihre persönlichen Erlebnisse mit ihren Oldtimern.
Es folgten an diesem Tag noch zwei weitere Oldtimer-Präsentationen mit den Fahrzeugen: Daimler Benz 220 Cabrio A (1952), Daimler Benz Ponton 220 S (1958), Opel Olympia Rekord P1 (1960), BMW 501 "Barockengel" (1956), Volvo PV 544 (1964), Daimler Benz 300 SEC (1963), Glas 1300 GT (1966), Glas 1700 Cabrio (1966), BMW 316 Baur Cabrio (1978) und Triumph TR6 (1972).
Der Sonntag bot den Zuschauern ein pralles Programm mit drei Modenschauen, Live-Musik und natürlich zwei Oldtimer-Präsentationen. Zum Openning und zum Ende jeder Modeschauen fuhr Martin Röver mit dem ADAC-Straßenwacht VW Typ 1 (1966) die Models auf die Bühne, die die neusten Trends von acht Modegeschäften aus der Innenstadt vorgeführt haben.
In den beiden Oldtimer-Präsentationen stellte Ulrich Krämer einen bunten Mix durch die Epochen vor. Die meisten Fahrer hatten bereits am Samstag ihr Schätzchen vorgestellt und freuten sich sehr darüber nochmal den interessiertem Publikum die Historie und persönliche Beziehung zu ihrem Fahrzeug zu erzählen.
Fazit: Es war mal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der sich das Braunschweiger Stadtmarketing und wir sehr eindrucksvoll präsentiert haben. Eine Wiederholung in 2017 ist nicht ausgeschlossen.
Martin Röver
Fazit: Es war mal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der sich das Braunschweiger Stadtmarketing und wir sehr eindrucksvoll präsentiert haben. Eine Wiederholung in 2017 ist nicht ausgeschlossen.
Martin Röver
Wochenende in Bruchhausen-Vilsen
Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind und ihre Zimmer bezogen haben, kommt der erste kulinarische Höhepunkt, ein leckeres 3-Gänge-Menü im Garten. Der Abend endet mit vielen Gesprächen und man freut sich schon auf die beiden kommenden Tage.
Nach einem ausgiebigen Frühstück werden wir von dem Fremdenführer Herrn Wachholz empfangen, der uns in die Geschichte des Heiligenberges in einem ausgedehnten Spaziergang rund um den Heiligenberg näher bringt.
Das umgangssprachlich gern als „Kloster“ bezeichnete Prämonstratenserstift St. Thomas und Maria wurde 1218 als Propstei von den Grafen von Wernigerode / Wölpe auf deren Erbgut gestiftet und existierte bis 1543. In der Zeit von 1563 bis 1620 gehörten die Wirtschaftsgebäude und der Landsitz als Vorwerk zum Bruchhauser Witwensitz der letzten Gräfin von Hoya. Die letzten Teile der Klostergebäude wurden 1607 abgetragen. Vom Kloster ist - außer einer Steintafel - nichts erhalten mehr geblieben. Das weiträumige ehemalige Klostergelände ist heute das „Erholungsgebiet Heiligenberg“. Dazu gehören die Reste eines Ringwalls, ein Wasserlauf mit der jahrhundertealten „Klostermühle“ – heute Gasthof „Klostermühle“ – und das 1966 eröffnete Restaurant „Forsthaus Heiligenberg“.
Das umgangssprachlich gern als „Kloster“ bezeichnete Prämonstratenserstift St. Thomas und Maria wurde 1218 als Propstei von den Grafen von Wernigerode / Wölpe auf deren Erbgut gestiftet und existierte bis 1543. In der Zeit von 1563 bis 1620 gehörten die Wirtschaftsgebäude und der Landsitz als Vorwerk zum Bruchhauser Witwensitz der letzten Gräfin von Hoya. Die letzten Teile der Klostergebäude wurden 1607 abgetragen. Vom Kloster ist - außer einer Steintafel - nichts erhalten mehr geblieben. Das weiträumige ehemalige Klostergelände ist heute das „Erholungsgebiet Heiligenberg“. Dazu gehören die Reste eines Ringwalls, ein Wasserlauf mit der jahrhundertealten „Klostermühle“ – heute Gasthof „Klostermühle“ – und das 1966 eröffnete Restaurant „Forsthaus Heiligenberg“.
Nach dieser 2-stündigen intensiven Geschichts-Wanderung stärken wir uns mit einer kleinen Mahlzeit, um anschließend zum historischen Bahnhof von Heiligenberg zu fahren. Von da aus fahren wir mit einem historischen Dampfzug nach Asendorf.
In Asendorf, der Endstation der Geschichtseisenbahn, besuchen wir zunächst das hiesige Automuseum, welches einen überschaubaren Bestand an historischen Motorrädern und Automobilen hat.
Wegen der spätsommerlichen Wärme genießen wir in bahnhofsnähe verschiedene Eisvariationen und warten dort bis uns der Oldtimerzug zurück nach Heiligenberg bringt.
Den Tag lassen wir bei einem 4-Gänge-Menü mit vielen interessanten Gesprächen wieder auf der Terrasse des Forsthauses ausklingen.
Bevor es am Sonntag Abschied nehmen heißt, besuchen wir in Bruchhausen-Vilsen das Niedersächsische Kleinbahnmuseum. Leider hat uns der Museumsführer des Vereins versetzt, so dass uns stattdessen ein Kollege mit Berliner Schnauze herumführt.
In Asendorf, der Endstation der Geschichtseisenbahn, besuchen wir zunächst das hiesige Automuseum, welches einen überschaubaren Bestand an historischen Motorrädern und Automobilen hat.
Wegen der spätsommerlichen Wärme genießen wir in bahnhofsnähe verschiedene Eisvariationen und warten dort bis uns der Oldtimerzug zurück nach Heiligenberg bringt.
Den Tag lassen wir bei einem 4-Gänge-Menü mit vielen interessanten Gesprächen wieder auf der Terrasse des Forsthauses ausklingen.
Bevor es am Sonntag Abschied nehmen heißt, besuchen wir in Bruchhausen-Vilsen das Niedersächsische Kleinbahnmuseum. Leider hat uns der Museumsführer des Vereins versetzt, so dass uns stattdessen ein Kollege mit Berliner Schnauze herumführt.
Mit den letzten Impressionen von dem herrlich, idyllisch gelegenen und luxuriösen Forsthaus-Hotel treten wir bei sommerlichen Wetter unsere Heimreise an. Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht.
Martin Röver
Okerlandfahrt
Die von Harald Siems klasse ausgearbeitete Strecke führte in einem im Uhrzeigersinn gefahrenen weiten Bogen, durch herrliche Landschaften, westlich um Braunschweig herum. Trotz detaillierter Wegbeschreibung - rote Linie auf der Karte im Maßstab von 1:100.000 - "versuchte" die zweite von "einem blauen Mercedes" angeführte Gruppe immer wieder neue und noch schönere Strecken zu finden. Die Geländegängigkeit der historischen Fahrzeuge konnte dabei, insbesondere bei den "gut koordinierten" Wendemanövern auf Feldwegen zweiter Ordnung, durchaus überzeugen. Jede Menge Spaß "im Abseits".
Nach einem ausgiebigen und teilweise mehrgängigen Mittagessen, mit Tendenz zur "Völlerei", ging mit den Fahrzeugen erneut auf die Strecke. Da zuvor einige hinterher fahrende Teilnehmer zwischendurch die Orientierung verloren hatten und aufgrund der nicht enden wollenden Strecke (insgesamt 165 km!) befürchteten, sich bei weiterer Fortsetzung der Fahrt bald vor den "Toren von Monte Carlo" wiederzufinden, wurde der Rückweg kurzerhand verkürzt. Dieses mal führte die gekappte Strecke über Gifhorn, im Osten an Braunschweig vorbei, zurück zur Halle in Wolfenbüttel.
Dietrich Merkel hatte dort wie immer alles perfekt vorbereitet (danke!), kaltes Bier, Käse, Gewürzgurken und leckere 1-a Dosenwurst beschafft und bereit gestellt. Obwohl niemand ernsthaft Hunger verspürte, wurde allein aufgrund des verlockenden Anblicks herzhaft zugegriffen.
Nach einem schönen Okerland-Fahrtag und netten Gesprächen verließen dann alle bald zufrieden die Kaserne in Richtung Heimat.
Jann Fehlauer
Nach einem schönen Okerland-Fahrtag und netten Gesprächen verließen dann alle bald zufrieden die Kaserne in Richtung Heimat.
Jann Fehlauer
Entefahrt
An der Kirche mussten wir uns ersteinmal von der "anstrengenden" Fahrt bei einer Snack-Pause mit Sekt, Kaffe, Käse und Süßigkeiten erholen.
Anschließend fuhren wir weiter nach Einbeck zum Mittagessen. Die vorab per Telefon bestellt Gerichte liessen sich auch nicht lange auf sich warten und wir genossen die leckeren Speisen. Dabei wurden auch gleich die neuen Ausrichter für 2017 ermittelt, in jeder ein Säckchen ziehen musste. In einem wahr unser Symboltier der Ausfahrt versteckt. Dieses Päckchen und somit Ausrichter 2017 sind Elvira und Erhard Woldt. Wir freuen uns darauf.
Aber bis dahin sind es noch 365 Tage und wir fuhren erst einmal weiter zum P.S. Depot LKW und Bus. Als wir in die Halle kamen, sahen wir erst einmal nur ein "paar" LKW. Das die Halle aber noch lange Meter in mehrere Gängen sich zog sahen wir auf dem zweiten Blick. Geplant war eine Führung von einer Stunde. Das Ende vorweg genommen: Erst nach zwei Stunden verliessen wir die Hallen und vielen Eindrücken.
Das besondere war, dass wir uns auch in die Fahrzeuge setzen durften. Das ist nicht jedem gestattet, aber unser Führer hatte in uns das Vertrauen, da wir als Oldtimer-Liebhaber und -Besitzer sehr sorgsam mit den Fahrzeugen umgehen.
Das besondere war, dass wir uns auch in die Fahrzeuge setzen durften. Das ist nicht jedem gestattet, aber unser Führer hatte in uns das Vertrauen, da wir als Oldtimer-Liebhaber und -Besitzer sehr sorgsam mit den Fahrzeugen umgehen.
Voll mit Eindrücken traten wir nach Kaffe und Kuchen in der Innenstadt von Einbeck die Heimreise an.
Vielen Dank an Karin Sieverling und Klaus Felske.
Martin Röver
Vielen Dank an Karin Sieverling und Klaus Felske.
Martin Röver
