Archiv 2015

Musical-Fahrt nach Hamburg

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Fußball-Weltmeisterschaft 1954, Alster-Vergnügen und eine erlebnisreiche Stadtrundfahrt. Das waren die Höhepunkte der Musical-Fahrt nach Hamburg, die 21 Clubmitglieder unternommen haben.

Am Abend vor der Fahrt besiegte "Die Mannschaft" - wie neuerdings die Deutsche National-Elf benannt wird - die Polen mit 3:1 im Qualifikationsspiel zur EM 2016 in Frankreich. Das passte zur Einstimmung für die Fahrt nach Hamburg zum Besuch des Musicals "Das Wunder von Bern". Der Bus lud uns auf dem Autohof bei Groß Schwülper ein. Pünktlich um 9 Uhr ging es los und wir erreichten Hamburg gegen 11.30 Uhr mit sehr viel Wasser von unten und von oben.

Nach einer kleinen Stärkung setzten wir mit den Transferschiffen zur Musical-Insel über. Beim Verteilen der Karten herrschte zunächst große Verwirrung, ob alle im Theatersaal verstreut sitzen würden. Dass verflüchtigte sich dann schnell, als wir unsere Plätze einnahmen und wir alle Pärchen zusammengeführt haben.

Schnell hat uns hat das Musical in seinen Bann gezogen. Es handelt neben der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz von dem Leben in Deutschland und insbesondere im Ruhrpott zu dieser Zeit. Aufbau Deutschland, Aufbau der eigenen Existenz, die Rückkehr vieler deutschen Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft und der Wandel in der Jugend zu einem neuen, modernen Leben.

Mit einem überwältigen Finale - nicht nur bei dem Spiel in Bern, als die Deutschen die favorisierten Ungarn mit 3:2 besiegten - voller Emotionen, dass so manche Augen feucht werden ließ, erhielten die Darsteller Standing-Ovation. Sehr beeindruckend und sehr empfehlenswert.
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Zurück auf dem Festland fuhren wir zum Hotel und bezogen die Zimmer. Das Abendessen genossen wir im Hotel-Restaurant "Filini" mit einem reichhaltigen Büfett.

Da sich die Wetterlage in Hamburg nicht gebessert hatte und es weiterhin regnete, wechselten wir in die Hotelbar und ließen den Abend bei Cocktails, Longdrinks, Bier und Wein ausklingen.
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Der Sonntag begrüßte uns mit Sonnenschein und einer typischen norddeutschen steifen Brise. Gut gestärkt durch das Frühstück machten wir eine Stadtrundfahrt durch Hamburg. Unser Stadtführer - ein Hamburger Kind durch und durch - zeigte uns Hamburg von so manch anderer Seite mit typisch hanseatischen Kommentaren. Es war eine sehr interessante, lustige und kurzweilige Tour durch die Stadt an der Elbe.
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Den Abschluss unserer Hamburg-Fahrt genossen wir bei Sonnenschein und mit viel Trubel rund um die Innen-Alster. Denn neben dem Alster-Vergnügen - kulinarische Verwöhnmeile - fand auch der Alster-Lauf statt. Letzteres nur zum Angucken.

Am frühen Nachmittag bestiegen wir den Bus Richtung Braunschweig und somit endete ein sehr schönes, vergnügliches Wochenende in der Stadt an der Elbe mit einem Besuch eines sehr tollem und beeindruckendem Musical.


Martin Röver

Harzwanderung

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Im Flachland rund um Braunschweig gab es dieses Jahr keinen weißen Winter. Bei der Terminfindung haben wir uns schon damit abgefunden, dass wir durch den grünen Harz wandern werden. Jeder Teilnehmer fuhr im Regen von zu Hause los. In Bad Harzburg: Regen. Rauf zum Torfhaus: Regen und tiefhängende Wolken. Am Königskrug kurz vor Braunlage: Schnee!

Unsere Harz-Experten Edda und Klaus Engelhardt haben sich wieder sehr ins Zeug gelegt und eine sehr schöne und ebene Strecke ausgearbeitet. Rund 21 Clubmitglieder machten sich vom Restaurant Königskrug auf, um zur den Hahnenkleeklippen zu wandern.

Auf halben Wege stärkten sich alle im improvisierten Waldgasthaus "Hartmann Hütte" mit Frostschutz, Käse, Wurst und Süßem.

Hintereinander wanderten wir dann auf einem schmalen Pfad zu den Klippen. Die Wolken hingen sehr tief und man blickte ins weiße Nichts. Schade.

Nachdem wir wieder zurück an unserem Ausgangspunkt angekommen waren, ging es zum abschließenden Mittagessen ins Restaurant "Königskrug".

Es war mal wieder eine sehr gelungene Wanderung. Vielen Dank an Edda und Klaus Engelhardt.


Martin Röver

13. modeautofrühling

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Der ASOC Harz/Heide präsentierte sich beim diesjährigen modeautofrühling am Wochenende des 18. und 19. April 2015 auf dem Burgplatz in Braunschweig.

Tausende Besucher ließen sich nicht von der Bragida-Demonstration hinter den Schloss-Arkaden abhalten, in die Stadt zu kommen. Ihr Ziel war der modeautofrühling und insbesondere der ASOC Harz/Heide auf dem Burgplatz. Nicht nur im Stillstand sondern auch in vielen verschiedenen Shows konnten die historischen Fahrzeuge bestaunt werden.
Die Oldtimer konnten nicht nur im Stillstand bestaunt werden. Auf der ADAC-Bühne stellten sich bei der Show „Alt trifft Neu“ einige Fahrzeuge dem direkten Vergleich mit ihren aktuellen Nachfolgermodellen. So begegneten zum Beispiel das BMW 700 Cabrio aus dem Jahre 1964 auf den runderneuerten BMW 1er oder auch ein Fiat 514 MM aus dem Jahre 1930 auf seinen Konzernenkel Ferrari F430. In weiteren Shows wurden viele weitere historische Fahrzeuge wie der ADAC-Strassenwacht VW Bus Typ 1 aus dem Jahre 1966 vorgestellt.
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Fiat 514 MM (1930) vs. Ferrari F430 (2006)

Ford A Coupé (1930)

Dass die Oldtimer auch in einer Nebenrolle glänzend aussehen, zeigten ihre Auftritte während der Modenschauen. Unter dem Motto „Mode trifft Auto“ geben sie den Models stilvolles Geleit über den Laufsteg, auf dem lokale Modehäuser die aktuellen Modetrends präsentierten.
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Reinhard Manlik in seinem Citroën B 12 (1926) geniesst mit einem Blick in den Rückspiegel die Models in aktueller Sommermode.

Ulrich Krämer stellte die Oldtimer wie den BMW 501 (Barockengel) aus dem Jahre 1962 vor und die Models ihre Sommermode.

Nicht nur das Stadtmarketing Braunschweig, sondern auch wir vom ASOC Harz/Heide blicken sehr zufrieden zurück auf die beiden Tage auf dem Burgplatz. Hierbei zeigte sich mal wieder, dass das Interesse an den Oldtimern auch im 13. Jahr ungebremst ist.


Martin Röver

Okerlandfahrt

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Der 3. Oktober war in diesem Jahr ein ganz besonderer Tag. 25 Jahre wieder vereinigtes Deutschland! Und das ganze bei traumhaftem Wetter, beste Startbedingungen also für unseren Ausflug.

Wir hatten natürlich unsere Autos dabei. Denn ob Deutschland-West oder Deutschland-Ost, Autoländer sind sie beide. Allerdings welche, die, der Trennung geschuldet, ihre ganz eigenen Ikonen, Alltagswagen und Traumkarossen hervorbringen. Was dem Westen sein Porsche, ist dem Osten sein Melkus, wo die Westkinder ihre Jugend auf dem Rücksitz eines Ford Taunus oder VW Passat verbringen, werden sie auf der anderen Seite der Grenze in Wartburg oder Lada herumkutschiert. Lieb kann man beides gewinnen, wenn man damit aufwächst.

Auch bei uns findet sich eine bunte Mischung von Fahrzeugen aus Deutschland und vielen Teilen Europas ein. Triumph, Mercedes, Morgan, Glas, Volvo, BMW, Volkswagen, als Limousine oder Coupé, offen oder geschlossen.

Pünktlich, schon vor 11:00 Uhr, waren alle Teilnehmer an der Halle in Wolfenbüttel eingetroffen. Nach einer kurzen Eröffnungsansprache durch unseren Vorsitzenden, Ulrich Krämer, wurden die Fahrer und Beifahrer von Dietrich Merkel Joachim Bomba und Jann Fehlauer ob des Streckenverlaufs und des weiteren Ablaufs des gesamten Tages gebrieft.

Der Tross, insgesamt bestehend aus 13 Fahrzeugen, setzte sich in Richtung Harz in Bewegung. Kurz hinter Werlaburgdorf lud ein schön gelegener Parkplatz zum kurzen Verweilen ein. Ein Stück Schokolade ein paar flüssige Kräuter sowie heitere Benzingespräche hoben die ohnehin schon gute Stimmung weiter an.
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Über teilweise schmalste Landstraßen in der Qualität eines asphaltierten Feldwegs fuhren wir weiter über Langelsheim, Lautenthal nach Clausthal Zellerfeld. Einige Clubfreunde folgten der -zielstrebig plötzlich links abbiegenden - roten Pagode in das nahe gelegene Hahnenklee zu einem kleinen touristischen Abstecher. Ein kurzer Blick auf die vorbereitete Karte und das Roadbook verhalfen den "Fehlgeleiteten "jedoch schnell wieder auf den rechten Pfad der Tugend.

In Clausthal Zellerfeld wurden wir bereits in dem urigen Lokal "Zum Oberharzer Wilddieb" erwartet. Durch ein ausgeklügeltes System waren viele Gerichte bereits im Vorfeld bestellt worden. Trotz einer kleinen, aber bedeutungslosen Vertauschaktion bei der "Essensausgabe" waren am Ende alle zufrieden und satt. Selbst Joachim Bomba war trotz entgangener Knoblauch-Gaumenfreuden am Ende in der Lage, seinen Wagen (ein Glas! Kein Fiat oder Alfa...), wie immer gekonnt auf der Ideallinie zurück nach Wolfenbüttel zu bewegen.
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Unser Weg führte uns diesmal vorbei am fast leeren Oker Stausee. Auf Schleichwegen tangierten wir Goslar nur leicht, um dann kurz hinter Schladen wieder auf der alten Strecke zurück nach Wolfenbüttel zu fahren.

Dort hatte Dietrich bereits das klassische Abendmahl vorbereitet (danke!), an dem er selbst leider aufgrund eines Theaterbesuchs nicht teilnehmen konnte.

Es wurden verschiedenste Sorten hervorragender Dosenwurst kredenzt sowie Gurken mehrere Sorten frischen Brotes (danke für's Einkaufen, Vorbereiten etc.!) . Als Vorspeise und Nachtisch gab es frisch gepflückte Äpfel. Aufgrund des immer noch hervorragenden Wetters wurden spontan Biertische und Bierbänke nach draußen gestellt und dort, bei netten Gesprächen, noch eine schöne gemeinsame Zeit verbracht.
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Nach einer kurzen abschließenden "Gemeinschafts-Aufräum-Aktion" verabschiedeten sich alle in bester Stimmung in ihr individuelles Wochenende.

Es war ein schöner Okerlandfahr-Tag.


Jann Fehlauer